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Besuchsdienst

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Für wen?
Menschen, die gerne regelmässig Kontakt und/oder Besuche haben möchten.

Was?
Caroline Salzmann und Denise Karg, die beiden Leiterinnen des Besuchsdienstes, vermitteln Ihnen gerne jemanden, der Sie regelmässig besucht. Wie oft und wann können Sie dann miteinander abmachen, auch ob Sie zusammen Kaffee trinken oder lieber spazieren gehen oder etwas Anderes.

Warum?
Immer mehr Menschen sind alleine und manchmal auch einsam. Wir können dank den guten Einrichtungen der Spitex, des Mahlzeitendienstes etc. lange und gut zuhause bleiben, gesundheitliche Einschränkungen verhindern aber oft den Kontakt zu anderen Menschen. Angehörige leben meistens nicht gleich nebenan und so ist es wichtig für uns, hier Kontakt- und Beziehungsmöglichkeiten anzubieten.

Wer?
Besuchsdienst Langnau, Denise Karg/Caroline Salzmann, 044 515 22 24 oder übers Pfarramt
Pfrn. Anita Schomburg, 044 713 20 41
Pfrn Nadja und Pfr. Adrian Papis-Wüest, 044 713 34 77

FREIWILLIGE GESUCHT

Weiter unten sind einige Kurzberichte von Besucherinnen. Können wir damit Ihr Interesse am Besuchsdienst wecken?
Da wir eine Warteliste mit offenen Besuchsanfragen haben, suchen wir zur Verstärkung unseres Besuchsteams kontaktfreudige Langnauerinnen und Langnauer, vielleicht gerade Sie!
Oder Sie kennen jemanden im Bekanntenkreis?
Schon mit 2-4 Stunden pro Monat schenken Sie viel Lebensfreude und Lebensqualität!

Falls Sie mehr Informationen zum Besuchsdienst wünschen oder sich in diesem Netzwerk gerne engagieren möchten, freuen wir uns auf ihren Anruf (Tel. 044 515 22 24) oder eine mail:

Türen öffnen- Begegnen- Anteil nehmen


Einblicke in den Besuchsdienstalltag

Der regelmässige Besuch bei „meiner“ Frau ist für uns beide eine gemütliche und interessante Abwechslung. Einfühlsames Zuhören und Verständnis, oder ein guter Rat, mildern oft die Sorgen des Alltags. Beim Austauschen gegenseitiger Erfahrungen lachen wir gern herzhaft. Das lässt auch die körperlichen Schmerzen für eine Weile in den Hintergrund treten. Für Begleitung zu Behörden, Einkäufe oder Arzt ist die alleinstehende Seniorin sehr dankbar. Kleine Spaziergänge im Dorf oder ein Kaffebesuch sind kurzweilig.
Wir freuen uns bereits auf die nächsten Stunden bei Kaffee und Co.

Es ist schön, als „Adoptivgrossmutter“ einem jungen Tibeter ein bisschen Heimat und Wärme zu geben. Wir unternehmen manchmal Ausflüge oder kochen zusammen - und es gelingt immer besser, uns auf Deutsch zu verständigen. Gleichzeitig ist es eine rechte Herausforderung, einen Menschen aus einer fremden Kultur zu begleiten, und mit meinen/unseren schweizerischen Gewohnheiten bekannt zu machen.

Ich lernte durch den Besuchsdienst eine aufgeschlossene 88jährige Dorfbewohnerin kennen, die trotz einiger gesundheitlicher Einschränkungen mit positiver Lebenskraft ihren Alltag gestaltet. Bald fanden wir eine Gemeinsamkeit, nämlich das Interesse an kulturellen Veranstaltungen in und um Langnau. So besuchten wir schon einige Male Konzerte, Theateraufführungen, Kino o.ä. und schätzen es, anschliessend jeweils die Eindrücke auszutauschen. Ein andermal essen wir zusammen Zmittag und teilen dabei die Freuden und Sorgen des Alltags.

Es war Sympathie auf Anhieb. Sie (92) wollte jemanden, der für sie liest und ich konnte es mir gut vorstellen. So lesen wir seit 3 ½ Jahren im 3-Wochenrythmus Philosophisches, Besinnliches, Heiteres. Ihre zunehmende Schwerhörigkeit fordert uns beide. Die grosse Bescheidenheit und Zufriedenheit, trotz der altersbedingten Einschränkungen, beeindrucken mich jeweils sehr.


Alle 2 Wochen gehört einer meiner Nachmittage einer lieben, 85-jährigen Frau, die immer noch allein in ihrem Häuschen lebt. Gesundheitlich ist es ihr nicht mehr möglich, allein umher oder gar auszugehen. Darum verbringt sie ihre Tage wartend und freut sich dann umso mehr, wenn ich mit Kaffee, Spielbrett und Würfeln bei ihr eintreffe. Wir tauschen aus, was uns zur Zeit beschäftigt. Wenn ich ihr dann Erlebtes mit meinen zwei kleinen Grosskindern erzähle, werden in ihren Erinnerungen wieder Momente aus der eigenen Vergangenheit wach und lebendig. Obwohl ihr vieles in die Vergessenheit absinkt, die Spielregeln des Würfelspiels sind nach wie vor da! Und mit kindlicher Freude kann sie jauchzen, wenn sie ein Spiel gewinnt. Nur ungern lässt sie mich jeweils wieder weggehen. Auch ich hoffe natürlich, dass ich diese unbeschwerten Stunden noch eine Zeitlang mit ihr teilen kann.

Ich bringe einem betagten alleinstehenden Mann mit sporadischen Kurzbesuchen etwas Frische und Freude in die einsamen 4 Wände. Dabei lasse ich mich im Gespräch darauf ein, was ihn bewegt, was er wünscht, fühlt, braucht. Mit dieser sinnvollen Aufgabe erweitert sich mein Horizont.

 
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