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Konflager

Es war einfach friedlich…
Ein Konflager friedlich? Sollte es nicht voller Action, mit lauten Diskussionen oder wenigstens mühsamen Nachtwachen sein? Sollten Jugendliche nicht provozieren, auffallen, rebellieren, laut und lärmig durch die Welt gehen?
Es war einfach friedlich! Und das war wunderbar für alle. Das Konflager ist schon vom Konzept her friedlich angelegt: Statt wie andere Kirchgemeinden nach Berlin oder Rom in eine lebhafte Stadt zu reisen, machen wir uns mit Zug und Postauto auf nach Trans, einem kleinen Dorf im Domleschg, das ausser dem Dorfbrunnen, der Kirche und dem Feuerwehrhäuschen keine namhafte Sehenswürdigkeiten hat. Mitten im Wald steht das Blaukreuzhaus, das wir beziehen und doch mit einem gewissen Mass an jugendlichem Lärm füllen, vor allem zur Abwaschzeit, wenn aus der Küche Musik dröhnt. Aber sonst sind oft die Kuhglocken das lauteste und die Neckereien beim Volleyballspielen. Ja, abgeschieden ist es dort, aber nie langweilig. Friedlich, aber nicht öde.
Es war einfach friedlich! Das hat auch viel mit der diesjährigen Gruppe zu tun. Es sind friedliche Jugendliche, auch wenn es ein paar Schlitzohren darunter hat und alle viel Humor haben, sie respektieren die wenigen Regeln, die das Lager kennt, und es gab eine Woche lang keine Streitereien. Vorsichtig näherten sie sich dem Leitungsteam an, vor allem die engagierten und absolut coolen Jungleitenden fanden bald den Draht zu allen, sei es beim Witzemachen mit den Jungs oder dann am Frauentag in berührenden Begegnungen unter den Frauen.
Es war einfach friedlich! Niemand war krank, niemand war verletzt, niemand brauchte eine Zusatzbetreuung irgendwelcher Art. Unsere Köchinnen Christa und Isa jedenfalls fanden ihr zweites Lager so locker, dass immer auch noch Zeit für Spiele blieb. Dabei haben sie uns wunderbar verköstigt und jeden Abend noch ein Dessert gezaubert, am Mittwoch sogar ein besonders feines, weil wir Leandro taufen durften im Lager.
Es war einfach friedlich! Aber auch äusserst amüsant. Wer hätte gedacht, was für Schauspieltalente sich in diesen jungen Menschen verstecken, und wie herzhaft sie singen können, vor allem „Mal ufe, mal abe, mal links, mal rechts…“ oder die Schweizer Nationalhymne, aber auch unsere Lagerlieder mitsamt dem Dauerbrenner „Laudato si“. Gebaut haben sie eigentlich auch gut, nur leider fiel die Kirche am zweiten Tag nach einem heftigen Wind in sich zusammen. Aber auch das nahmen sie friedlich, Rebekka stand extra um 6 Uhr morgens auf, um mit den Leitenden alles zusammen zu räumen. So wurde sogar mein letzter Tag sehr friedlich, dort hätte ich dann alles auseinander nehmen müssen, stattdessen habe ich die Sonne und die Aussicht auf die Berge genossen.
Danke für viele friedliche Erinnerungen, danke dafür, dass „friedlich“ wieder in werden könnte, ich bin dafür,
nadja papis

Konflager

Wir starten mit dem Bau unserer Kirche, aber wie?

Konflager

Nun geht's ans Nageln und Schrauben, Sägen und Hämmern.

Konflager

Nur gemeinsam gelingt das Schaffen und auch Aufgaben wie Pfosten-Halten sind wichtig.

Konflager

Mitten in den Bergen steht sie: unsere selbstgebaute Kirche! Leider fällt sie mitten in den Bergen im Sturm auch wieder zusamen!

Konflager

Wir bauen auch kleine Dinge wie diese Krippe aus Naturmaterialien im Wald.

Konflager

Das ganze Leben wird in diesem Kunstwerk philosophisch und auch ästhetisch dargestellt.

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Fürs leibliche Wohl sorgen unsere beiden Köchinnen Christa und Isa. Sie und überhaupt das ganze Team sind unersetzlich für das Lager; herzlichen Dank auch an Cédi, Dave, Selina und Fabienne!

 
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