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Berichte aus der Kirchenpflege

Bericht von der Kirchgemeindeversammlung Juni 2018


Gute Basis auf dem Weg zum Duo



Doppelt erfreulich: Zuerst ein musikalisch gespickter Gottesdienst. Dann die Kirchgemeinde-Versammlung mit über 40 Beteiligten. Sie liess sich über eine positiv abschliessende Rechnung und über die neusten Schritte auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kirchgemeinde mit Adliswil informieren.

Im Kanton Zürich sollen weniger, dafür aber grössere Kirchgemeinden entstehen. Deswegen haben Adliswil und Langnau vor, sich zu einer Kirchgemeinde «Sihltal» zusammenzuschliessen.

Die Gespräche sind intensiv und laufen gut. So gut, dass je eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung in beiden Gemeinden auf den September dieses Jahres angesetzt werden konnte. An diesen Versammlungen wird über die Kirchgemeindeordnung per 01.01.2020 abgestimmt und über den Zusammenschlussvertrag informiert, der im November an der Urne zur Abstimmung gelangt. Das Jahr 2019 dient dann dazu, alle Details zu regeln. Der Zusammenschluss selbst soll auf den 1. Januar 2020 geschehen. Mit 6300 Mitgliedern würde die «Kirchgemeinde Sihltal» zu den grösseren im Kanton gehören.

Zwei Verabschiedungen
Langnau kann die Situation mit solidem finanziellen Hintergrund angehen. Die Rechnung 2017 ergab, wie prognostiziert, einen positiven Ertrag (32'500 Franken). Das Eigenkapital liegt bei 1,25 Millionen Franken. Am Gemeindewahl-Termin im März sind auch zwei neue Kirchenpflegerinnen gewählt worden – Marianne Kaufmann-Lusti und Barbara Mörgeli-Landry. Sie ersetzen Cornelia Pfister und Cristina Kofler, die an diesem wunderschönen Sonntagmorgen gebührend verabschiedet wurden.

Bericht von der Kirchgemeindeversammlung November 2017


Langnau plus Adliswil wird vertieft geprüft



Das nennt man einen klaren Entscheid: 47 von 52 Anwesenden an der Kirchgemeinde-versammlung vom 3. November waren dafür, eine künftige Zusammenarbeit mit Adliswil genau zu prüfen. Die allfällige Fussion könnte auf den 1. Januar 2020 geschehen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war im Kanton Zürich noch alles klar: Religionszugehörigkeit hiess zwei Drittel Reformierte und ein Drittel Katholiken. 2,7 % jüdische Glaubensgemeinschaften machen das Total voll. Die Erosion bei den Reformierten begann mit den 1950er-Jahren. Heute halten sich die beiden Grosskonfessionen bald die Waage (440'000 Reformierte zu 400'000 Katholiken). Auch in Langnau war, schaut man die letzten 25 Jahre an, der Rückgang bei den Reformierten erschreckend eindrücklich: Von 3132 Mitgliedern auf 2250 Ende letzten Jahres.
Dieser Entwicklung wollte der kantonale Kirchenrat schon vor Jahren aktiv begegnen. «KirchGemeindePlus» wurde 2012 erstmals skizziert. Harte Vorgabe: Aus 173 Kirchgemeinden sollten noch etwa 40 werden. Von diesem rigorosen Einschnitt ist man mittlerweile wieder etwas abgerückt, zu Fusionen soll es aber kommen.
Langnau lotete die Situation zuerst zusammen mit Kilchberg, Rüschlikon und Adliswil (KLAR) aus. Es zeigte sich, dass der (Leidens-) Druck nicht in allen Gemeinden gleich stark empfunden wurde. Viele fruchtbare Gespräche erfolgten aber mit Adliswil. So konnte in den letzten Monaten in beiden Gemeinden der Antrag an die Kirchgemeinde-Versammlungen erarbeitet werden: Soll die Fusion in allen Aspekten, mit Arbeitsgruppen, mit Informations-Veranstaltungen seriös geprüft werden? Die Antworten fielen in beiden Versammlungen überzeugend aus.

Klitzekleines Defizit
7000 Franken Aufwandüberschuss bei einem Budget 2018 von 1,15 Millionen: Das ist zu verschmerzen. Deshalb konnte der Steuerfuss auf 12 % der einfachen Staatssteuer belassen werden. Auch wenn durch die mögliche Fusion mit Adliswil noch vieles unwägbar ist: Der Finanzplan für die nächsten fünf Jahre sieht gesund aus, zumal in dieser Periode die Abschreibungen einiger Grossprojekte (unter anderen die Kirchenrenovation 2010) auslaufen.
500 Jahre Reformation – in Langnau wird das Fest im kommenden Jahr gefeiert. Mit Kino in der Kirche, mit Lesungen, einem Mitmach-Musical für die Jugend – und einem szenischen Spaziergang an sechs Abenden in der ersten September-Hälfte

Kirchgemeindeversammlung Nov 2017

Gemeinsame Retraite



Erster konkreter Schritt
Nachdem von der Kirchgemeindeversammlung das Mandat zu Gesprächen mit der Nachbargemeinde erteilt worden war, hat nun ein erstes Kennenlernen stattgefunden. In der Juni-Kirchgemeindeversammlung werden die Mitglieder informiert und ihre Meinung abgeholt. Hier bereits die ersten Eindrücke.


Diverse Teilnehmende aus Langnau und Adliswil kennen sich bereits zum Teil seit Jahren: Die Präsidien, die Verwaltung, die Pfarrpersonen natürlich, die Sigristen – und Martin Rabensteiner ist sowohl in Adliswil wie in Langnau angestellt. Bei Notfällen sprang Silvia Jost bei uns im Sekretariat ein; Olivier Eindiguer vertrat Fabrizio Würmli nach seinem Unfall. Sie sehen: es herrscht schon ein fröhliches Miteinander, auch ohne «KirchGemeindePlus». Und doch: etliche Personen waren noch völlig unbekannt.
Dies ist seit Samstag, 25. März, etwas anders. Die erste gemeinsame Retraite fand im Langnauer Kirchgemeindehaus statt und ermöglichte es, sich (besser) kennenzulernen. Die Leitung hatte der frühere Kirchenratsschreiber Fredi Frühauf.

Gemeinsamkeiten
Nadja Papis und Marion Moser hatten einen humorvoll-besinnlicher Einstieg über das «Loslassen von Heiligen Kühen» vorbereitet.
Die Teilnehmenden ihrerseits sollten je einen Gegenstand, ein Bild etc. mitbringen, um folgende Fragen zu illustrieren:
• Meine Kirchgemeinde ist mir wichtig, weil ...
• Meine Kirchgemeinde ist unverwechselbar, einzigartig, weil ...
• An meiner Arbeit, Verantwortung in Beruf, Behörde, Freiwilligenarbeit ... schätze ich besonders, ist für mich besonders wichtig ...
Fredi Frühauf war begeistert von der Vielfalt, die doch bereits eine Einheit zu bilden begann.
In Arbeitsgruppen wurde eine Kirchgemeinde im Jahre 2025 «gebaut». Auch hier waren erstaunlich viele Parallelen unter den fünf Gruppen zu entdecken.
Es herrschte ein sehr aufgeschlossenes, wohlwollendes Interesse. Im Anschluss wurde das Mittagessen eingenommen, während dem weiter eifrig diskutiert wurde.

Weitere Schritte
Als Grobfahrplan wird vorgesehen, im Herbst 2017 das Einverständnis zum Zusammenschluss von der jeweiligen Kirchgemeinde einzuholen, mit dem Ziel, diesen auf den 1. Januar 2020 zu vollziehen.
Am 10. Juni treffen sich alle wieder zur 2. Retraite, um den fruchtbaren Boden weiterzubearbeiten, diesmal in Adliswil.
Chantal Steiner

Inhaltsverzeichnis:

  • Baukommission
    Die Baukommission ist für die Liegenschaften der Kirchgemeinde - Kirche, Pfarrhaus und Kirchgemeindehaus - zuständig.
  • KirchenpflegerInnen
    Die „reformierte presse“ berichtet über eine Studie der ETH, in welcher Aussagen von Zürcher SchulpflegerInnen mit solchen von Zürcher KirchenpflegerInnen verglichen werden.
  • Pfarrstellen
    2013 hat die Kirchgemeinde eine ordentliche Pfarrstelle, eine befristete 50%-Pfarrstelle der Landeskirche und eine gemeindeeigene 50%-Pfarrstelle. Doch die Mitgliederzahl geht zurück. Wie wird es nach der Pensionierung von Jörg Häberli weitergehen? Ein Prozess ist im Gange.
 
KirchGemeindePlus
Der Prozess "KirchGemeindePlus" kommt nun in die entscheidende Phase. Viele Vorarbeiten wurden getätigt. Informieren Sie sich in unserer Rubrik, die laufend aktualisiert wird.
Unsere nächsten Gottesdienste und Veranstaltungen auf einen Blick.
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Die neue Ausgabe unserer Gemeindeseite ist jeweils als pdf-Datei online.
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