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Annina Villiger, Praktikantin: Eine tolle Erfahrung!

Als ich mein fast zweimonatiges Praktikum in der reformierten Kirchgemeinde Langnau Ende November begonnen habe, hätte ich mir nicht vorstellen können, was ich alles in dieser Zeit erleben werde.
Das EPS (Ekklesiologisches Praktisches Semester), das insgesamt fast fünf Monate dauert, mache ich im Rahmen meiner kirchlichen Ausbildung. Neben dem Theologiestudium, das ich zur Zeit an der Universität Zürich absolviere, ist es für angehende Pfarrerinnen und Pfarrer natürlich auch unumgänglich, erste praktische Erfahrungen unter der Anleitung von „Experten“ zu machen. Neben einem diakonischen Kurzpraktikum in Horgen habe ich auch sechs tolle Wochen im Schulhaus Wolfgraben in Langnau verbracht, die mir das Unterrichten und die Lebenswelt von Primarschülern näher gebracht haben.

Der letzte Teil des Praktikums beinhaltet das Kennenlernen der Kirchgemeinde und das Hineinschnuppern in den Pfarralltag. An der Universität bekommt man viele theoretische Zugänge und Denkinstrumente mit auf den Weg, die man als Theologin braucht, um sich in der akademischen und kirchlichen Welt zurechtzufinden. Doch das, was den Pfarralltag letztlich mehr prägt und auch ausmacht, nämlich den Umgang mit den verschiedensten Menschen, die sich rund um und natürlich auch in der Kirchgemeinde bewegen, darüber ist an der Uni nur sehr wenig zu entdecken und zu erfahren. Nach der Zeit hier in Langnau, in der ich unter der Obhut von Pfarrerin Nadja Papis und den beiden Pfarrteamkollegen Anita Schomburg und Adrian Papis allerlei spannende Erfahrungen machen konnte, kann ich - so glaube ich zumindest - mit Fug und Recht behaupten:
Ich weiss jetzt, wie der Pfarralltag in etwa aussehen kann! Dass sich dieser Alltag oft um die diversen Gottesdienste – an welchem Wochentag sie auch immer stattfinden – dreht, kam für mich zwar nicht überraschend. Zu sehen, wie man im Pfarrberuf diese Vielfalt an gottesdienstlichen Veranstaltungen angeht, sie plant, erarbeitet und schließlich durchführt, war für mich als „Auszubildende“ dennoch sehr spannend.

Neben der „alltäglichen“ Seite des Pfarrberufs durfte ich im Dezember auch eine stets spezielle Zeit miterleben: An den vielen Advents- und Weihnachtsveranstaltungen mit dabeisein und teilweise auch mitwirken zu dürfen, empfand ich als ein grosses und inspirierendes Geschenk! Besonders gefallen hat mir dabei, dass jeder, egal ob Pfarrperson oder Freiwilliger, jeweils seine ganz persönliche Note in die Gottesdienste und Veranstaltungen gebracht hat. So war es jedes Mal eine neue Erfahrung und schön zu spüren, wie viel Herzblut, Leidenschaft und Engagement alle mit in die Organisation hineinbrachten. Aber auch bei neuen Projekten wie dem Adventssingen im Alters- und Pflegezentrum Sonnegg, bei dem das gesamte Pfarrteam den Bewohnerinnen und Bewohnern mit Singen von Weihnachtsliedern und dem Erzählen von Adventsgeschichten eine große Freude machte, durfte ich dabei sein. So erhielt ich auch einen Eindruck davon, wie kreativ der Pfarrberuf sein kann: Ideen, die vielleicht schon länger im Kopf herumspuken, werden mit viel Sorgfalt und Aufwand umgesetzt und erfreuen so die Gemeindemitglieder.

Als ganz besonderes Highlight bleiben mir aber all die Menschen in Erinnerung, denen ich im Laufe dieser zwei vergangenen Monate begegnen und mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Langnau wird mir als eine äusserst kommunikative, vernetzte und fröhliche Gemeinde in Erinnerung bleiben, in der das „Praktizieren“ eine bereichernde und tolle Erfahrung war.
Annina Villiger, Praktikantin

 
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