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Predigten

Sie finden hier in unregelmässigen Abständen eine Predigt von unserem Pfarrer oder einer unserer Pfarrerinnen.

Die vollständige Predigt können Sie auch als pdf-Datei herunterladen.

Links finden sie weitere Predigten.

Predigt zu "Judas"

Thema: Judas – oder die Sehnsucht nach Vergebung (Mt 26,14ff) gehalten am 22. April 2018 von Anita Schomburg

Und es geschah, als Jesus alle diese Reden beendet hatte, dass er zu seinen Jüngern sagte: Ihr wisst, dass in zwei Tagen Passa ist; dann wird der Menschensohn ausgeliefert und gekreuzigt werden. Da versammelten sich die Hohen Priester und die Ältesten des Volkes im Palast des Hohen Priesters und sie beschlossen, Jesus mit List festzunehmen und zu töten. Sie sagten aber: Nicht am Fest, damit kein Aufruhr entsteht im Volk.

Da ging einer von den Zwölfen, der Judas Iskarioth hiess, zu den Hohen Priestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich ihn an euch ausliefere? Und sie vereinbarten mit ihm dreissig Silberstücke. Von da an suchte er eine günstige Gelegenheit, ihn auszuliefern.

Am Abend sass er mit den Zwölfen bei Tisch. Und während sie assen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Und sie wurden sehr traurig und begannen, einer nach dem andern, ihn zu fragen: Bin etwa ich es, Herr? Er aber antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich ausliefern. Der Menschensohn geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht, doch wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird. Da entgegnete Judas, der ihn ausliefern sollte: Bin etwa ich es, Rabbi? Da antwortet er ihm: Du sagst es!

Predigt Mt 2614ff (Judas).pdf
Predigtreihe "Menschliches, Allzumenschliches", Pfarrteam Langnau a.A., Ester

Predigt zu "Ester"

Buch Ester gehalten am 25. Februar 2018 von Anita Schomburg

Heute möchte ich ihnen eine Geschichte erzählen, die in dem kleinen biblischen Buch Esther steht. Sie handelt von der Königin Esther und ihren Taten. Die Geschichte beginnt mit einem grossen Fest. Der persische König Ahasveros feiert nämlich das 3. Jahr seiner Herrschaft über 127 Völker und über ein Reich, das vom Indus bis zum Nil reicht. 180 Tage lang lädt er die Edelsten aus seinem Volk ein, damit sie den herrlichen Reichtum und die Pracht seiner Majestät sehen und danach darf die ganze Bevölkerung der Königsstadt kommen und sich s bei ihm gutgehen lassen: goldene Becher werden gereicht und jeder kann trinken, soviel er will. Wer müde ist, ruht sich auf vornehmen Polstern aus und geniesst die angenehme Kühle, die die Marmorhallen ausstrahlen. Viele spazieren aber lieber im Park, der mit weissen, roten und blauen Tüchern aufs schönste geschmückt ist. Überall sorgen Diener dafür, dass es nur ja an nichts mangelt und der König selber feiert fröhlich mit seinen Gästen. Gegen Ende des Festes beschliesst er sogar als Höhepunkt allen seine Frau in ihrer ganzen Schönheit zu zeigen. Er lässt also Watsi rufen, die getrennt von den Männern mit den Frauen feiert. Aber was soll ich Ihnen sagen? Die Gattin verweigert doch tatsächlich den Befehl des Königs. Sie kommt einfach nicht. Sie lässt sich nicht zur Schau stellen. Sie bleibt, wo sie ist. Hat sich Watsi etwa emanzipiert? Oder ist sie nur einfach einmal aufmüpfig?
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Icon Predigt "Ester" (101KB)
Predigt vom 25.2.18: Ester
Predigtreihe "Menschliches, Allzumenschliches", Pfarrteam Langnau a.A., Ester

Predigt zu "Die Versuchung Jesu"

Mt 4,1-11 gehalten am 28. Januar 2018 von Adrian Papis

Gehen wir nochmals ganz zum Anfang der Versuchungsgeschichte.
Zu welchem Zeitpunkt, an welchem Ort, wird Jesus versucht? Es passiert in der Wüste. Die Wüste passt symbolisch natürlich genau zum Ort des Überganges, zur Lebenskrise. Wenn ich sage „Lebenskrise“, dann meine ich das im ganz ursprünglichen Sinne des Wortes: Das Wort „Krise“ kommt aus dem Griechischen und meint nichts anderes als: „Trennen“ oder „Unterscheiden“: Will dieses oder jenes? Soll ich dieses oder jenes tun? Es ist die Eigenheit von einigermassen sensiblen Menschen, dass sie, in diesem Sinne, ganz oft „Krisen“ bei manchmal ganz kleinen Lebensübergängen als herausfordernd, oft auch als kräfteraubend erleben. Das gehört zum Menschsein.
Zurück zur Wüste: Die Wüste passt als Ort des Übergangs, der Krise, weil es eben in der Wüste gerade sehr schwer ist, zu unterscheiden, zu trennen, Ordnung zu machen. Es sieht ja alles gleich aus! Man kann sich nirgendwo richtig orientieren. Alle Sanddünen gleichen einander aufs Ei. Und Jesus ist ganz alleine in der Wüste, er kann sich mit niemandem austauschen. Er erleidet Hunger und Durst.
Bei vielen Lebensübergängen, die wir kennen, sind die inneren und äusseren Umstände auch so, dass eben keine klare Orientierung da ist. Wir sind auf uns auf uns selber zurück geworfen, das Klar-Trennen-Können und Klar-Unterscheiden-Können fällt uns schwer.
Und genau an dieser Stelle hat der Teufel seinen meisterhaften Aufritt.
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Predigtreihe 2018 3: Die Versuchung Jesu

Predigt zu "Tamar"

Gen 38 gehalten am 21. Januar 2018 von Nadja Papis

Allzumenschlich, das ist die Geschichte von Tamar sicher, ein wenig verworren auch, aber beginnen wir doch von Anfang an:
Da ist Juda, einer der Söhne Jakobs, mittlerweilen erwachsen, selber Vater von drei Söhnen. Der älteste hatte gerade Hochzeit gefeiert mit Tamar, einer wunderschönen jungen Frau. Kurze Zeit später stirbt der Sohn. Man erzählte sich, er sei ein böser Mensch gewesen, darum habe Gott sein Leben beendet. Ob man das so sagen darf? Na ja, Tamar jedenfalls war Witwe und ohne Sohn, sie war rechtlos. Zu der Zeit damals ging das einfach nicht: eine Frau ohne Mann und ohne Sohn. Und es ging nicht, dass ein Mann ohne Erbe starb. Das Gesetz hatte eine Lösung parat: die Schwagerehe. Der Bruder des Verstorbenen heiratete dessen Frau, der erste Sohne dieser Verbindung galt als Erbe des Verstorbenen. So gab also auch Juda Tamar seinen zweitältesten Sohn zum Mann, auf dass dieser einen Erbe für den verstorbenen Bruder zeugte. Aber er wollte nicht und ging nie zu Tamar. Und auch er starb. Man erzählte sich, Gott habe es gar nicht gefallen, dass er das Gesetz nicht einhalten wollte. Aber ob man das so sagen darf?
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Predigtreihe 2018 2: Tamar
Predigtreihe zu "Menschliches, Allzumenschliches", Pfarrteam Langnau a.A., Tamar, Juda, Gerechtigkeit, Genesis 38

Predigt zu "Lots Frau"

Gen 19, 1-26 gehalten am 14. Januar 2018 von Anita Schomburg

Liebe Gemeinde,

hinter dem Erstarren von Lots Frau steht eine bewegende Geschichte und ich möchte diese Geschichte heute in Erinnerung rufen. Man soll verstehen, was ihr geschehen ist, man soll sie nicht vergessen, denn es geht dabei auch um unser Leben.
Die Frau von Lot hat in der Bibel keinen eigenen Namen, sie spielt keine besondere Rolle in der Geschichte, die sie schliesslich das Leben kostet. Alles, was wir von ihr wissen, ist, dass sie zwei Töchter hat und einen etwas zänkischen, aber gläubigen Mann, eben Lot. Man kann demnach nur ahnen, was für ein Leben sie gehabt hat bis zu dem Tag, als sie hinter sich sah und zur Salzsäule erstarrte. Wahrscheinlich war es ein mühsames, arbeitsreiches Leben, ein Leben ohne grosse Beachtung, ohne Grund zu Stolz und Glück. Mit Lot zusammen musste sie Abraham begleiten, als der ganz vom Auftrag Gottes erfüllt war, Heimat und Freunde zu verlassen und noch einmal ganz neu anzufangen. Wer weiss, was sie damals empfunden hat, ob sie geglaubt hat, nun auch an einer grossen Sache beteiligt zu sein, oder ob sie nur Angst und Trauer verspürt hat und Ohnmacht, sich dagegen aufzulehnen? Frauen wurden ja nie gefragt. Sie hatten zu der Zeit keine Wahl, sie mussten sich nach ihren Männern richten. Und so hat Lots Frau ein rastloses Leben geführt. Heute hier, morgen dort, ohne zu wissen, was wird und wo endlich das Ziel ist...

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Predigtreihe 2018 1: Lots Frau
Predigtreihe "Menschliches, Allzumenschliches", Pfarrteam Langnau a.A., Lots Frau, Genesis 19
 
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