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Kolibri - Sonntagschule am Montag
Für wen?
Für Kindergärtler und 1.KlässlerInnen
Was?
Geschichten hören (aus der Bibel und andere), spielen, singen, beten, basteln
Wann?
Montag, 16.30-17.30 Uhr
Wo?
Im Kirchgemeindehaus in Langnau am Albis.
Warum?
Wir wollen die Kinder erleben lassen, dass sie Vertrauen in Gott, in sich selber und ins Leben haben dürfen. Wir wollen sie die Ehrfurcht vor dem Leben und vor allen Geschöpfen Gottes lehren. Glaube und Religion sollen die Menschen in ihren guten menschlichen Möglichkeiten stärken. In einer Gesellschaft, in der der Mensch oft auf seine Leistung reduziert wird, sind Orte, wo man zur Ruhe kommt und seelisch Atem schöpfen kann, gerade auch für Kinder etwas Wichtiges.
Wer?
Renate Ammann (Tel 044 710 31 19), Ursi Jacober-Wenger
Pfr. Jörg Häberli, Telefon 044 713 20 41
Nächste Anlässe:
Kolibri-Erzählstunde |
| 21.05.2012 um 16:30 Uhr |
| Ref. Kirche Langnau,
Renate Ammann |
Details |
Kolibri-Erzählstunde |
| 11.06.2012 um 16:30 Uhr |
| Ref. Kirche Langnau,
Renate Ammann |
Details |
Kolibri-Erzählstunde |
| 18.06.2012 um 16:30 Uhr |
| Ref. Kirche Langnau,
Renate Ammann |
Details |
Kolibri-Erzählstunde |
| 25.06.2012 um 16:30 Uhr |
| Ref. Kirche Langnau,
Renate Ammann |
Details |
Kolibri-Reise |
| 27.06.2012 um 16:30 Uhr |
| Ref. Kirche Langnau,
Renate Ammann |
Details |
Eindrücke aus dem "Kolibri":
Kolibrinews
An dieser Stelle möchten wir Ursi Jacober und Reni Ammann ein wenig genauer vorstellen und gleichzeitig den Abschied von Christa aus dem Team ankünden.
Reni Ammann
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (8 und 4 Jahre). Als ausgebildete Kleinkindererzieherin arbeite ich Teilzeit in der "Tanne" in Langnau. In meiner Freizeit spiele ich Panflöte und mache Pilates. Und wenn ich genügend Zeit habe, bin ich gerne auf irgendeine Art kreativ.
Ursi Jacober
Ich bin verheiratet und Mutter von drei Töchtern (15, 13 und 9 Jahren). Mein Beruf ist Pflegefachfrau, zurzeit bin ich aber nicht im Beruf tätig, unterstütze meinen Mann in der ERFAB (Ernstfall-Ausbildung, d. Red.) und besuche regelmässig Weiterbildungen. Meine Hobbies sind: meine Familie, der Garten, lesen und basteln.
Warum machst Du im Kolibri mit?
Reni: Einerseits hatte ich grosse Lust im Team mit Christa und Ursi zu arbeiten, anderseits bin ich generell an der Arbeit mit Kindern interessiert und ich habe Spass am Geschichten erzählen, basteln und singen. Es ist schön, im Dorf Kontakte zu knüpfen und Kinder kennen zu lernen.
Ursi: Ich wurde vor 3 Jahren angefragt für das Weihnachtsspiel mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit im Team hat mir gut gefallen, ich habe Freude und Motivation, das Kolibriteam zu unterstützen. Die Kolibristunde ist eine sinnvolle Aufgabe, die Kinder haben die Möglichkeit spielerisch und mit allen Sinnen den christlichen Glauben zu erfahren.
Was war für Dich ein Höhepunkt in deiner bisherigen Kolibritätigkeit?
Reni: Eigentlich jede Kolibristunde aufs Neue! Aber ganz besonders ist mir der Ausflug in den Sihlwald letzten Sommer in Erinnerung geblieben. Die lockere und unkomplizierte Atmosphäre und die rege Teilnahme der Kinder hat mich begeistert!
Ursi: Das Weihnachtsspiel ist für mich immer noch ein besonderes Erlebnis. Die Vorbereitungszeit ist intensiv, die Spannung ist da, emotionale Gefühle sind während dieser Zeit besonders ausgeprägt, auch bei den Schauspieler/innen.
Wie läuft eine Kolibristunde in etwa ab?
Wir beginnen mit der Begrüssung der Kinder, dann wird eine Kerze für jedes Kind und die drei Leiterinnen angezündet. Zusammen beten wir unser Anfangsgebet, das uns miteinander verbindet. Dann singen wir Lieder, auch mal auf Afrikanisch und natürlich die Kolibri-Ohrwürmer, welche die Kinder heiss lieben. Wir erinnern uns, was wir in der letzten Kolibristunde gehört haben, stellen Fragen dazu und erklären das heutige Thema. Eine von uns erzählt eine Geschichte mit Bildern oder manchmal spielen wir die Geschichte auch zusammen. Danach basteln wir etwas passend zum Thema oder spielen und singen zum Abschluss der Kolibristunde.
Wie sieht die Zukunft des Kolibris aus?
Im Moment sind wir ganz auf das Weihnachtsspiel konzentriert. Für das nächste Jahr haben wir noch keine konkreten Pläne gemacht ausser den neuen Daten. Wir möchten aber das Kolibri ganz im Sinne von Christa weiterführen! Und würden uns sehr freuen, die altbekannten und neue Kinder begrüssen zu dürfen.
Haben Sie ein Kind im Kolibrialter?
Ab dem ersten Kindergarten bis Ende erster Klasse sind alle Kinder herzlich willkommen! Anmelden können Sie Ihr Kind gerne beim Sekretariat.
Nach 7 Jahren verlässt Christa Solèr das Kolibriteam. Ein Abschied, der allen schwer fällt und bei dem gewürdigt werden soll, was sie bewirkt hat. Klein, aber fein ist der Kolibri in Langnau. Mit ihrer Herzlichkeit, ihrer begeisternden Energie und ihren vielen guten Ideen hat Christa das aufgebaut und vielen Kindern unseren Glauben nahegebracht. Mit viel Elan und noch mehr Geduld bereitete und begleitete sie die Kinder jeweils im Weihnachtsspiel und verlor nie ihren Humor. Dafür danken wir Ihr im Namen der ganzen Kirchgemeinde herzlich. Nun, da ihre eigenen Kinder weit weg sind vom Kolibrialter, ist es Zeit für sie aufzubrechen, nicht aus der Kirchgemeinde, aber aus dem Kolibri, das sie ihren beiden Teamkolleginnen übergibt.
Christa Solèr verabschiedet sich
Ich und Sonntagsschule, dachte ich vor 7 Jahren, als Jörg mich anfragte für die Kolibri-Erzählstunde. Das musste ich mir erst mal überlegen, ich hatte nur noch wage Erinnerungen an die Sonntagsschule, eines wusste ich aber schon noch, allzu gerne bin ich nicht gegangen… Von daher war es für mich auch eine Herausforderung, nun selbst diese Stunden zu gestalten.
Ich habe sie gerne angenommen und es hat Freude gemacht. Mit den Kindern zusammen einer biblischen Geschichte zu folgen, heraus zu spüren, was die Geschichte heute für uns bedeuten könnte, auch mal etwas ratlos sein, weil es doch nicht immer so einfach ist zu verstehen, das hat mich immer wieder fasziniert. Das gemeinsame Singen, erst nur ein leises Summen und mit der Zeit einen richtig kleinen Kolibrichor zu hören, das hat auch grossen Spass gemacht.
Es gibt viele schöne Erlebnisse, an die ich gerne zurück denke. Die Weihnachtsspiele (auch wenn die mir doch manchmal etwas schlaflose Nächte bereiteten), wenn die Kinder dann so ganz in ihren Rollen versunken sind, unser 2. Preis am Kolibritag, Gespräche, die sich in einer Kolibristunde ergeben haben, die Lebendigkeit der Kinder. Und natürlich unsere Kolibrireise! Und wenn ich ganz ehrlich bin, so haben mich die Antworten auf die Fragen vom vergangenen Jahr an unserem schon fast obligaten Postenlauf-Quiz jeweils am meisten berührt. Da hatte ich das Gefühl, doch, etwas konnten wir weitergeben, etwas ist auch hängen geblieben.
Was mache ich nun mit meiner freien Zeit? Erstmal Zeit haben - nein, so schlimm ist es nicht, aber ich habe keine spezielle Pläne. Was werde ich am meisten vermissen? Ich denke die Kinder, die Begegnungen und "mein" Kolibriteam - es hat grosse Freude gemacht mit ihnen und ich möchte mich an dieser Stelle bei Ursi und Reni ganz herzlich für alles bedanken.
Christa Solèr
Womit möbilieren Sie die Seele Ihrer Kinder?
Eine kleine Szene, die ich vor Jahren mit meiner Schwester und den beiden Neffen und der Nichte erlebt habe, ist mir im Gedächtnis geblieben. Die unspektakuläre Beobachtung, die ich damals machte, hat mir eine wichtige Erkenntnis vermittelt.
Am Anfang darf immer ein Kind die Kerzen anzünden
Es war die Zeit fürs Zu-Bett-Gehen. Die erste Mahnung wurde überhört, die zweite löste Protest aus. Das Versprechen, vorher noch eine Geschichte erzählt zu bekommen, wirkte. Die drei kuschelten mit der Mutter auf dem Sofa. Auf die Frage, was für eine Geschichte sie hören möchten, meinte der ältere Bub: „Die wo d’Häx drin vorchunnt…“ „Wenn denn d’Häx chunnt, denn han ig denn aber Angscht,“ meinte mit wohligem Schauer der jüngere. Und sie waren ganz Ohr, lebten Bedrohung und Rettung, Angst und Geborgenheit intensiv mit.
Meine Schwester erklärte mir nachher, dass sie diese Geschichte bestimmt schon fast ein Dutzend Mal erzählt habe und sie immer wieder gewünscht werde.
Was mir damals anschaulich geworden ist: Durch das intensive Erleben im nahen Kontakt mit Mutter und Geschwistern und durch die Wiederholung lernen die Kinder ihre Gefühlswelt kennen, mit ihr umzugehen, sie einzuordnen, Innen und Aussen miteinander in Verbindung zu bringen. Auf diese Weise baut sich eine stabile Innenwelt auf, es wird in der Seele ein Integrationsvorgang ausgelöst, der für die Persönlichkeitsentwicklung entscheidend ist.
Am Ende vom Schuljahr machen die grossen Kolibris ein Abschlussreisli.
Womit wir die Seelen der Kinder möblieren, ist von grosser Wichtigkeit. Ich bin überzeugt: Wenn Geschichten, Lieder, Gebete, Verse dazu gehören, die im intimen persönlichen Kontakt vermittelt werden, entsteht in der Seele eine innere Ordnung, die für die konstruktive Bewältigung äusserer Erlebnisse unentbehrlich ist. Das Erzählen im persönlichen Kontakt, bei dem die Wesen von Erzähler und Zuhörer sich begegnen, ist für die Entwicklung der emotionalen Intelligenz und des Mitgefühls von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Fernseher, Kassetten, Computerspiele sind kein Ersatz dafür.
Ich vermute, dass es immer mehr Kinder gibt, die keine gestaltete Innenwelt mehr und nur mehr einen erschwerten Zugang zu ihr haben. Ablagerungen von Kulturmüll aller Art verschütten den Wesenskern eines Kindes, schnell vorübergehende Reize (Fernsehbilder etc.) lösen in der Seele Reaktionen aus, die nicht integriert werden können. Unrast, Konzentrationsschwierigkeiten, innere Leere, die auf alle Arten kompensiert werden muss, können die Folge sein.
Christa Solèr, Reni Ammann und Ursi Jakober haben viele Ideen für die Kolibri-Erzählstunden.
Die jugendlichen Amokläufer - immer äusserlich angepasste junge Männer - die Gewalt unter Jugendlichen im Allgemeinen, erschrecken uns. Sie haben bestimmt verschiedene Ursachen, aber einen entscheidenden Grund vermute ich in einer mangelnden Gestaltung der Innenwelt, im verschütteten Zugang zu ihrem eigenen inneren Wesen, das ihnen fremd geworden ist. Könnte es sein, dass sie in ihrer Kindheit die Erfahrung entbehrt haben, die darin besteht, beim Erzählen in einer intimen Beziehung sowohl die spannende, gefährliche, lockende Aussenwelt wie auch ihre eigene Innenwelt erfahren und miteinander in Beziehung setzen zu können?
Wir versuchen, mit unseren Angeboten für Kinder einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung zu leisten. Im Gschichte-Zmittag oder im Vater-Kind-Wochenende eine Geschichte zu erzählen, gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Auch alle andern im Kinderbereich Tätigen tun dies mit Leidenschaft. Wie wäre es, anstatt für Ihre Kinder für viel „activity“-Programme zu sorgen, die Prioritäten zu überprüfen und mit dem Kolibri eine eher besinnliche Variante der „Freizeitbeschäftigung“ zu wählen?
Jörg Häberli
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am Donnerstag, 24. Mai 2012 im Kirchgemeindehaus.
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Der Bericht - die Bildergalerie
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sind Sie ganz herzlich eingeladen!
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Pilgern - Singen - Mädchentag und einiges mehr - Anmeldung und Infos zu den Modulen des 5. Klass Unti.
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