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Berichte aus der Kirchenpflege

Ein Prozess beginnt…

Irgendwie gehört es zum Wesen der Institution Kirche, dass sie vorausblickt und vorausblicken muss. Kirchenpflege, Pfarrkonvent und Mitarbeitende haben sich an der Retraite vom 24. März eingelassen auf den nächsten langfristigen Prozess, nämlich die Frage, wie es 2014 nach der Pensionierung von Jörg Häberli weiter gehen soll.
Es ist nicht so, dass wir es kaum erwarten können, sondern vielmehr dass wir seine Tätigkeit, seine Erfahrung und seine Vernetzung hier in Langnau kennen, schätzen und missen werden. Der Übergang, wie auch immer er aussieht, soll allen möglichst leicht gemacht werden, dazu braucht es eine sorgfältige Vorbereitung.

Dieser neue Prozess birgt auch neben dem Abschied von Jörg Häberli Schmerzhaftes. Während die Kirchgemeinde Langnau trotz Austritten und dank Eintritten über Jahre hinweg praktisch gleich viele Mitglieder hatte, sehen wir uns seit letztem Jahr mit einer Austrittsschwemme konfrontiert, die uns unter die «magische» Marke 2'500 Mitglieder gebracht hat. Die Auswirkung von Seiten der Landeskirche her ist klar abzusehen: Es wird vermutlich eine Reduktion bei den Pfarrstellen geben. Wie viel und wann ist im Moment noch offen. Die Kirchenpflege, das Pfarrteam und auch die Mitarbeitenden müssen sich dennoch jetzt schon damit auseinandersetzen.
Wie verändert sich das Pfarramt Langnau bei einer Reduktion? Was könnte ausgelagert, was gestrichen, was reduziert werden? Was heisst das für die Kirchgemeinde, für die Mitarbeitenden und nicht zuletzt für die Stellen, die 2014 neu zu besetzen sind? Das sind schwierige und manchmal auch schmerzhafte Fragen. Wir alle sind besser im Aufbauen, im Kreieren und Wünschen als im Streichen oder Reduzieren. Und uns allen gefällt es so, wie es jetzt ist. Ich bin mir sicher, den meisten geht das ähnlich in unserer Kirchgemeinde. Darum ist es wichtig, dass wir alle miteinander diesen Weg gehen, Verständnis füreinander aufbringen und uns darauf besinnen, was unsere Aufgaben sind und wie wir sie miteinander anpacken können.

Für Kirchenpflege, Pfarrkonvent und Mitarbeitende:
Nadja Papis-Wüest

Kirchenpflege: Legislatur 2010 – 2014

Erwin Oertli, Sekundarlehrer, als Präsident
Erwin Oertli ist in Langnau aufgewachsen und konfirmiert worden. Seit dem Abschluss des Sekundarlehrerstudiums philologisch-historischer Richtung unterrichtet er in Unteriberg. Er ist Vater zweier Söhne und gehört der Kirchenpflege seit 2002 an, seit 2006 als Präsident.

Heinz von Aesch, pensioniertes Direktionsmitglied Swiss Re, Zürich
Heinz von Aesch hat sich 1975 mit seiner Familie in Langnau niedergelassen. Seine Tochter und sein Sohn wurden in unserer Kirche konfirmiert. In der Swiss Re war er u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Der Kirchenpflege gehört er seit 2006 als Vizepräsident und Finanzvorstand an. Neben der Kirchenpflege engagiert er sich als Grossvater.

Esther Ziegler, Sekretärin
Esther Ziegler ist Mutter von vier teilweise noch in Ausbildung stehenden Kindern, die alle in unserer Kirche konfirmiert wurden. Als Präsidentin des Elternvereins engagierte sie sich mehrere Jahre, bevor sie in die Schulpflege wechselte. Seit 2002 gehört sie unserer Kirchenpflege an, in welcher sie für das Ressort Gottesdienst, Musik und Kollekten verantwortlich ist. Beruflich ist sie als Chefsekretärin auf dem katholischen Pfarramt in Adliswil tätig.

Ursula Haydon, Hausfrau/Sozialarbeiterin
Ursula Haydon lebt mit ihrer Familie in Langnau. Sie ist Mutter eines erwachsenen Sohnes und zweier erwachsener Töchter. Früher engagierte sie sich für unser Dorf als Präsidentin des Jugendspiels und seit 2006 nun als Kirchenpflegerin. Als gelernte Sozialarbeiterin ist sie prädestiniert, das Ressort Diakonie zu leiten. Dazu gehören Ökumene, Mission und Entwicklung, die Delegation bei Pro Senectute, die Freiwilligen- und Betagtenarbeit.

Beat Nussberger, Polizist
Beat Nussberger ist in Langnau aufgewachsen und war – wie der Präsident Oertli – ein interessierter Konfirmand. Nach seiner Ausbildung an der Fachhochschule für Gartenbau und einiger Jahre Berufspraxis wechselte er zur Stadtpolizei Zürich. Seine Freizeit verbrachte er vor allem in der Pfadi, wo er Abteilungsleiter wurde und noch heute Verwalter des Pfadiheims ist. Er ist zuständig für das Ressort Religionspädagogik, Jugend- und Familienarbeit und Erwachsenenbildung. Beat Nussberger gehört der Kirchenpflege seit 2002 an.

Urs Knus, 1954, Hausmann
Urs Knus wohnt mit seiner Familie seit 1987 in Langnau. Vor seiner Tätigkeit als Hausmann und Vater einer Tochter arbeitete er in der Entwicklungsabteilung für Telephonie bei Siemens. Engagiert hat er sich bis 2009 als Koch und Präsident des Vereins Mittagstisch. Wir kennen ihn als exzellenten Koch in unseren Konflagern.

Rolf Solèr, Dr. med., Kinder- und Tropenarzt FMH
Rolf Solèr wuchs in Männedorf auf und war im Cevi engagiert. Nach Erlangung des Facharzttitels war er Oberarzt auf der Kinderabteilung des Kantonsspitals Winterthur. Für vier Jahre leitete er mit seiner Frau, der Kinderkrankenschwester und heutigen Kolibrileiterin Christa Solèr, ein Spital der Basler Mission in Kamerun, wo er auch Röntgengeräte und Maschinen aller Art selber reparierte. Rolf Solèr ist Vater dreier Kinder und wohnt seit 2003 in Langnau.

Inhaltsverzeichnis:

  • Gedenken an Werner Rupff
    Werner Rupff war 1998 bis 2006 Kirchenpflegepräsident in Langnau. Im März 2012 ist er unerwartet verstorben.
  • Audioanlage
    Die Beschaffung einer neuen Audioanlage für die Kirche ist zurückgestellt worden. Man will mehr Klarheit über die effektiven Kosten.
  • Interview
    Die beiden neuen in der Kirchenpflege wurden interviewt.
  • Nothilfe für den Sahel
    Für jeden Franken, den das HEKS sammelt, bekommt es von der Glückskette nochmals einen Franken dazu. Wir sammeln auch in der Kirche jeden Sonntag zusätzlich zur geplanten Kollekte in einem separaten „Kässeli“ für Menschen im Sahel.
  • Orgelrevision
    Die Teilnehmer der Novemberkirchgemeindeversammlung haben den kredit für die Orgelrenovation 2010 genehmigt.
  • KirchenpflegerInnen
    Die „reformierte presse“ berichtet über eine Studie der ETH, in welcher Aussagen von Zürcher SchulpflegerInnen mit solchen von Zürcher KirchenpflegerInnen verglichen werden.
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am Donnerstag, 24. Mai 2012 im Kirchgemeindehaus. Mehr...mehr
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sind Sie ganz herzlich eingeladen! Mehr...mehr
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Evangelisch-reformierte Kirche im Kanton Zürich