Religiöse Erziehung
Hier entsteht die Artikelserie zum Thema "Religiöse Erziehung - Kinder an die Hand nehmen" von Pfarrerin Nadja Papis-Wüest . Die (bis jetzt) geplanten Themen der Artikelserie (die rot verlinkten können Sie bereits lesen resp. herunterladen):
I - Wenn Kinder schwierige Fragen stellen
II - Wenn Kinder den Tod erleben
III - Mit Kindern Rituale feiern
IV - Mit Kindern beten
V - Mit Kindern über Gott sprechen
VI - Mit Kindern das Kirchenjahr erleben
VII - Kinder entdecken die Bibel
VIII - Kinder entdecken die Kirche
IX - Katholisch oder reformiert oder egal?
X - Kinder brauchen Grenzen
Zur Artikelserie: Religiöse Erziehung -Ein Kind bei der Hand nehmen
Lernt ein Kind laufen, nehmen es die Eltern ganz selbstverständlich bei der Hand. Sie passen sich seinem Schritt an, wenden sich ihm zu, fördern, loben und behüten es. Niemand braucht dafür eine Anleitung. Beim Stichwort religiöse Erziehung schrecken die meisten Eltern zurück...
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I - Wenn Kinder schwierige Fragen stellen
Alltagssituation: Der Vater formt gerade den Zopf für den Sonntag, der Backofen ist schon am Vorheizen. Seine Tochter kommt herein: „Papi, muess de Grosspapi im Grab nöd früre, weisch, will’s hüt so chalt isch“. Hoppla, wer da seelenruhig den Zopf fertig formt, ist schon ein Profi mit schwierigen Kinderfragen.
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II - Wenn Kinder den Tod erleben
Für viele Erwachsene ist Trauer etwas Negatives, dabei hilft sie uns, Abschiede zu verarbeiten. Abschiednehmen gehört zu unserem Leben und die Trauer ist die natürliche und normale Reaktion auf diese Abschiede. Und trotzdem dürfen Menschen in unserer Gesellschaft kaum trauern, Tränen werden als Zeichen der Schwäche angeschaut.
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III - Mit Kindern Rituale erleben
Kein Erziehungsbuch kommt mehr ohne den Verweis auf die Wichtigkeit von Ritualen aus. Gutes Einschlafen am Abend ist ebenso davon abhängig wie die Esskultur in der Familie.
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IV - Mit Kindern beten
Am Abend setzt sich die Mutter zum Kind ans Bett, nimmt ein Gebetsbuch hervor. Das Kind darf auslesen und will – wie immer – sein Lieblingsgebet. Gemeinsam falten sie die Hände und beten die einfachen Worte. Ein sehr schöner Moment. Es kann auch anders sein.
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V - Mit Kindern über Gott sprechen
Menschen aller Kulturen und Religionen reden von Gott, und meistens reden sie von Gott wie von jemandem, der ihnen sehr nahe steht, der beinahe Teil ihrer selbst ist.
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VI Mit Kindern das Kirchenjahr erleben
Jedes Jahr wieder feiern wir im Kirchenjahr die grossen Festtage. Und jedes Jahr wieder, so scheint es mir, fragen Radio- oder Fernsehstationen auf offener Strasse die Leute: Und, wissen Sie, was an Pfingsten gefeiert wird? Was ist eigentlich Auffahrt? Was passierte an Ostern? Und jedes Jahr weiss die Mehrheit nicht, was wir eigentlich feiern, manche haben eine Ahnung, die meisten haben für sich selber gewisse Bräuche, Symbole oder Traditionen, aber die wenigsten kennen die Geschichten oder Inhalte der Festtage.
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VII Kinder entdecken die Bibel
Die Bibel ist ein leidenschaftliches Buch, eines voller Emotionen. Sie erzählt von Lebens- und Glaubenserfahrungen. Die biblischen Geschichten können uns ansprechen, sie können uns herausfordern und uns neue Wege weisen. Aber die Bibel ist auch alt und fremd, nur schon ihre Sprache und ihre Lebensvorstellungen sind schwierig für uns.
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VIII - Kinder entdecken die Kirche
Die Kirche gehört hier in Langnau zum Dorfbild. Und sie gehört auch zum Leben der Kinder in unserem Dorf. Es interessiert die Kinder, wie diese Kirche aussieht und was es dort alles gibt. Unsere reformierte Kirche ist sehr schlicht. Und doch gibt es einiges zu entdecken, wie wir immer wieder feststellen, wenn wir die Kirche mit Kindern und Jugendlichen anschauen.
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IX Katholisch oder reformiert oder egal?
Kürzlich hatte ich ein Gespräch in einer ökumenischen Gruppe mit jungen Müttern über Konfessionen. Eigentlich sei es doch egal, was man sei, es komme nicht so darauf an, katholisch, reformiert, das sei heute doch eigentlich dasselbe.
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X Kinder brauchen Grenzen
Das menschliche Leben ist begrenzt. Jede Religion hat es zur Aufgabe, den Menschen den Umgang mit dieser Begrenztheit zu lehren, aufzuzeigen und hoffnungsvoll über die Grenzen hinaus zu weisen. Das menschliche Leben ist nicht nur begrenzt durch den Tod, sondern auch im Alltag durch die Grenzen unserer Fähigkeiten, unserer Kräfte, unseres Körpers und Geistes und auch durch die Grenzen, die es für ein gelingendes Zusammenleben braucht.
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